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<title>Volksfeind</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Volksfeind</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Der Begriff <b>Volksfeind</b> wird benutzt, um die Bekämpfung politischer Gegner zu rechtfertigen. Im 20. Jahrhundert war er im <a href="Bolschewismus" title="Bolschewismus">bolschewistischen</a> <a href="Sowjetstaat" class="mw-disambig" title="Sowjetstaat">Sowjetstaat</a> und im <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">Nationalsozialismus</a> als <a href="Ideologie" title="Ideologie">ideologischer</a> <a href="Politisches_Schlagwort" title="Politisches Schlagwort">Kampfbegriff</a> verbreitet.
</p><p>Der Begriff wurde maßgeblich im <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">Römischen Reich</a> geprägt, wo spätestens seit 88 v. Chr. immer wieder <a href="R%C3%B6misches_B%C3%BCrgerrecht" title="Römisches Bürgerrecht">Bürger</a> zum <i>hostis publicus</i> erklärt wurden und fortan <a href="Vogelfreiheit" title="Vogelfreiheit">vogelfrei</a> waren. In der <a href="Neuzeit" title="Neuzeit">Neuzeit</a> wurde der Ausdruck <i>ennemi du peuple</i> in der <a href="Franz%C3%B6sische_Revolution" title="Französische Revolution">Französischen Revolution</a> vielfach verwendet, er diente zur Rechtfertigung der <a href="Terrorherrschaft" title="Terrorherrschaft">Terrorherrschaft</a>. Nach der <a href="Oktoberrevolution" title="Oktoberrevolution">Machtübernahme der Bolschewisten</a> in Russland wurde 1917 das russische Äquivalent <i>враг народа</i>, <a href="Transkription_(Schreibung)" title="Transkription (Schreibung)">transkribiert</a> <i>wrag naroda</i> von <a href="Wladimir_Iljitsch_Lenin" title="Wladimir Iljitsch Lenin">Lenin</a> aufgegriffen und anstelle des ursprünglichen <a href="Marxismus" title="Marxismus">marxistischen</a> Begriffs <i><a href="Klassenfeind" title="Klassenfeind">Klassenfeind</a></i> genutzt, um Gegner zu brandmarken. Während der <a href="Stalinsche_S%C3%A4uberungen" title="Stalinsche Säuberungen">Säuberungen</a> <a href="Josef_Stalin" title="Josef Stalin">Stalins</a> bezeichnete man damit massenweise angebliche <a href="Konterrevolution" title="Konterrevolution">Konterrevolutionäre</a>, <a href="Politisch-ideologische_Diversion" title="Politisch-ideologische Diversion">Diversanten</a>, <a href="Sabotage" title="Sabotage">Saboteure</a> und <a href="Spionage" title="Spionage">Spione</a> sowie die Beschuldigten in der sogenannten „<a href="%C3%84rzteverschw%C3%B6rung" title="Ärzteverschwörung">Ärzteverschwörung</a>“. Zur Legalisierung diente der <a href="Artikel_58_des_Strafgesetzbuches_der_RSFSR" title="Artikel 58 des Strafgesetzbuches der RSFSR">Artikel 58 des Strafgesetzbuches der RSFSR</a>, der auch in anderen <a href="Unionsrepublik" title="Unionsrepublik">Unionsrepubliken</a> sinngemäß angewendet wurde. Andere <a href="Totalitarismus" title="Totalitarismus">totalitäre</a> <a href="Regime" title="Regime">Regime</a> pflegten ebenfalls ihre jeweiligen Gegner als „Volksfeinde“ oder „Staatsfeinde“ zu <a href="Stigmatisierung" title="Stigmatisierung">stigmatisieren</a> und zu bestrafen.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Der_hostis_publicus_im_Römischen_Reich"><span id="Der_hostis_publicus_im_R.C3.B6mischen_Reich"></span>Der <i>hostis publicus</i> im Römischen Reich</h2></div>
<p>Der Begriff des Volksfeindes <i>(hostis publicus)</i> stammt aus dem <a href="R%C3%B6misches_Recht" title="Römisches Recht">römischen Recht</a>. Ursprünglich verstand man unter einem Feind <i>(hostis)</i> der Römer nur ein fremdes staatlich organisiertes Gemeinwesen, mit dem ein „<a href="Gerechter_Krieg" title="Gerechter Krieg">gerechter Krieg</a>“ zu führen war. Erst in der Krisenzeit der späten <a href="R%C3%B6mische_Republik" title="Römische Republik">römischen Republik</a> wurde der Begriff als <i>hostis publicus</i> auch bei inneren Konflikten verwendet. Man übertrug ihn nun auf einzelne Bürger, die beschuldigt wurden, sich als Feinde des eigenen Staates und <a href="Volk" title="Volk">Volkes</a> zu betätigen. Ihnen wurde zur Last gelegt, Gesetze zu missachten, einen Umsturz zu planen und die republikanische Staatsform durch eine <a href="Tyrannis" title="Tyrannis">Tyrannis</a> ersetzen zu wollen. Daher sollten sie nach der Meinung ihrer Gegner als Volksfeinde gelten und im Falle des Notstands wie äußere Landesfeinde ohne Gerichtsurteil getötet werden, damit der Staat gerettet werden könne. Diese Forderung widersprach allerdings dem Rechtsgrundsatz, dass ein Bürger, der politischer Verbrechen beschuldigt wurde, nur nach einem Schuldspruch in einem ordentlichen Gerichtsverfahren getötet werden durfte.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein Vorläufer war der Fall des <a href="Volkstribun" title="Volkstribun">Volkstribunen</a> <a href="Tiberius_Sempronius_Gracchus" title="Tiberius Sempronius Gracchus">Tiberius Sempronius Gracchus</a>, der 133 v. Chr. mit seinen Anhängern ohne Rechtsgrundlage von Gegnern erschlagen wurde, nachdem der zuständige <a href="Consulat" class="mw-redirect" title="Consulat">Konsul</a> ein ungesetzliches Einschreiten gegen ihn abgelehnt hatte. Die Tat wurde mit einem Notstand begründet, den der Volkstribun verschuldet habe. Sein Verhalten wurde als <a href="Hochverrat" title="Hochverrat">Hochverrat</a> betrachtet. Daraus wurde ein (umstrittenes) Recht der Senatoren auf Gewaltanwendung abgeleitet, doch eine förmliche Erklärung zum <i>hostis publicus</i> gab es in diesem Fall noch nicht.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine ähnliche Lage trat 121 v. Chr. ein, nachdem es zwischen den Anhängern des ehemaligen Volkstribunen <a href="Gaius_Sempronius_Gracchus" title="Gaius Sempronius Gracchus">Gaius Sempronius Gracchus</a> und ihren Gegnern zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen war. Diesmal beschloss der <a href="R%C3%B6mischer_Senat" title="Römischer Senat">Senat</a> Kampfmaßnahmen gegen die Parteigänger der gracchischen Seite, die daraufhin als offenkundige Aufrührer angegriffen, besiegt und getötet wurden. Eine förmliche <i>hostis</i>-Erklärung war aber anscheinend auch diesmal noch nicht erfolgt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die erste bezeugte förmliche <i>hostis</i>-Erklärung wurde 88 v. Chr. vom Senat auf Veranlassung <a href="Lucius_Cornelius_Sulla_Felix" title="Lucius Cornelius Sulla Felix">Sullas</a> beschlossen. Sullas Widersacher <a href="Gaius_Marius" title="Gaius Marius">Gaius Marius</a> und elf seiner Anhänger wurden als Staatsfeinde gebrandmarkt, da sie einen Aufstand entfacht und gegen die rechtmäßige Staatsgewalt Krieg geführt hätten. Als im folgenden Jahr die Parteigänger des Marius in Rom die Oberhand hatten, sorgten sie ihrerseits dafür, dass Sulla zum <i>hostis</i> erklärt wurde. Das Notstandsrecht wurde von der jeweils siegreichen Partei genutzt, um ihrem gewaltsamen Vorgehen eine Rechtsgrundlage zu verschaffen. Fortan wurde es üblich, eine als Aufrührer betrachtete Person zum <i>hostis publicus</i> („Staatsfeind“) oder <i>hostis populi Romani</i> („Feind des römischen Volkes“) zu erklären. Dieser Schritt machte aus einem Bürger einen Rechtlosen, der zu töten war.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine der bekanntesten spätrepublikanischen <i>hostis</i>-Erklärungen ist diejenige gegen den Verschwörer <a href="Lucius_Sergius_Catilina" title="Lucius Sergius Catilina">Catilina</a> im Jahr 63 v. Chr.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der <a href="R%C3%B6mische_Kaiserzeit" title="Römische Kaiserzeit">römischen Kaiserzeit</a> wurden wiederholt Kaiser bei ihrer Entmachtung oder auch <a href="Postum" class="mw-redirect" title="Postum">postum</a> nach ihrer Tötung vom Senat als Staatsfeinde geächtet. Damit war die Annullierung ihrer Verfügungen verbunden. Den ersten Versuch einer postumen <i>hostis</i>-Erklärung unternahm der Senat nach der Ermordung <a href="Caligula" title="Caligula">Caligulas</a>. Einen entsprechenden Senatsbeschluss verhinderte jedoch der neue Kaiser <a href="Claudius" title="Claudius">Claudius</a>, der einer Überordnung der senatorischen Gewalt über die kaiserliche, die daraus abgeleitet werden könnte, vorbeugen wollte. <a href="Nero" title="Nero">Nero</a> wurde nach seinem Sturz vom Senat zum Staatsfeind erklärt; damit war ein Todesurteil verbunden. Weitere <i>hostis</i>-Erklärungen wurden u. a. gegen die Kaiser <a href="Otho" title="Otho">Otho</a> und <a href="Didius_Julianus" title="Didius Julianus">Didius Julianus</a> ausgesprochen. Auch der im Senat verhasste Kaiser <a href="Hadrian" title="Hadrian">Hadrian</a> wäre postum als Volksfeind geächtet worden, wenn sein Adoptivsohn und Nachfolger <a href="Antoninus_Pius" title="Antoninus Pius">Antoninus Pius</a> dem nicht widersprochen hätte.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Noch in den Bürgerkriegen der <a href="Sp%C3%A4tantike" title="Spätantike">Spätantike</a> waren <i>hostis</i>-Erklärungen keine Seltenheit, bekannte Fälle waren im <a href="5._Jahrhundert" title="5. Jahrhundert">5. Jahrhundert</a> die Generäle <a href="Stilicho" title="Stilicho">Stilicho</a> und <a href="Heraclianus" title="Heraclianus">Heraclianus</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Französische_Revolution"><span id="Franz.C3.B6sische_Revolution"></span>Französische Revolution</h2></div>
<p>Das <a href="Gesetz_vom_22._Prairial" title="Gesetz vom 22. Prairial">Gesetz vom 22. Prairial</a>, das am 10. Juni 1794 im <a href="Nationalkonvent" title="Nationalkonvent">Nationalkonvent</a> unter der Federführung von <a href="Maximilien_de_Robespierre" title="Maximilien de Robespierre">Maximilien de Robespierre</a>, dem Anführer der <a href="Jakobiner" title="Jakobiner">Jakobiner</a>, angenommen wurde, ermächtigte das <a href="Revolutionstribunal" title="Revolutionstribunal">Revolutionstribunal</a>, Volksfeinde zu bestrafen. Als Volksfeinde galten insbesondere Personen des <a href="Ancien_R%C3%A9gime" title="Ancien Régime">Ancien Régime</a>, die „entweder mit Gewalt oder mit List“ die Wiedereinführung der <a href="Monarchie" title="Monarchie">Monarchie</a> anstrebten, oder denen Bestrebungen gegen den Nationalkonvent zur Last gelegt wurden. Als einzige Urteilsmöglichkeit war die Todesstrafe vorgesehen (Art.&nbsp;7). Jeder Bürger wurde zur <a href="Denunziation" title="Denunziation">Denunziation</a> angehalten (Art.&nbsp;9). Wer der Verschwörung angeklagt wurde, hatte kein Anrecht auf Verteidigung (Art.&nbsp;16).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bolschewistischer_Sowjetstaat">Bolschewistischer Sowjetstaat</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Machtübernahme_und_Russischer_Bürgerkrieg"><span id="Macht.C3.BCbernahme_und_Russischer_B.C3.BCrgerkrieg"></span>Machtübernahme und Russischer Bürgerkrieg</h3></div>
<p><a href="Wladimir_Iljitsch_Lenin" title="Wladimir Iljitsch Lenin">Lenin</a> hielt den <a href="Radikalismus" title="Radikalismus">Radikalismus</a> der Jakobiner während der <a href="Terrorherrschaft" title="Terrorherrschaft">Schreckensherrschaft</a> für vorbildlich und schrieb 1917, die <a href="Bolschewiki" title="Bolschewiki">Bolschewiki</a> müssten als die ,Jakobiner‘ des 20.&nbsp;Jahrhunderts etwas „Großes, Unvergängliches und Unvergessliches vollbringen“.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Während der <a href="Oktoberrevolution" title="Oktoberrevolution">Oktoberrevolution</a> bezeichnete der <a href="Rat_der_Volkskommissare_der_RSFSR" title="Rat der Volkskommissare der RSFSR">Rat der Volkskommissare</a> unter dem Vorsitz Lenins in einem Aufruf <i>An die ganze Bevölkerung</i> „<a href="Imperialismus#Neuere_Begriffsverwendungen" title="Imperialismus">Imperialisten</a>“, „Gutsbesitzer“, „Bankiers“ und „ihre Verbündeten“, die „<a href="Kosaken" title="Kosaken">Kosakengeneräle</a>“, als „Volksfeinde“. Kurz darauf erließ der Rat der Volkskommissare am 28.&nbsp;November<sup><a href="Julianischer_Kalender" title="Julianischer Kalender">jul.</a></sup> / <span style="margin-left:-.1em">11.&nbsp;Dezember&nbsp;1917<sup><a href="Gregorianischer_Kalender" title="Gregorianischer Kalender">greg.</a></sup></span> ein <a href="Dekret" title="Dekret">Dekret</a>, in dem die <a href="Liberalismus" title="Liberalismus">liberal</a> orientierte <a href="Konstitutionell-Demokratische_Partei" title="Konstitutionell-Demokratische Partei">Partei der Kadetten</a> als „Partei der Volksfeinde“ gebrandmarkt und gleichzeitig die Verhaftung ihrer Führer angeordnet wurde.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Begriff „Volksfeind“ erscheint auch im Artikel 131 der <a href="Sowjetische_Verfassung_von_1936" title="Sowjetische Verfassung von 1936">sowjetischen Verfassung von 1936</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Der_Große_Terror"><span id="Der_Gro.C3.9Fe_Terror"></span>Der Große Terror</h3></div>
<p><a href="Nikolai_Iwanowitsch_Jeschow" title="Nikolai Iwanowitsch Jeschow">Jeschow</a> war als Leiter des <a href="Innenministerium_der_UdSSR" title="Innenministerium der UdSSR">NKWD</a> für die Durchsetzung des von Stalin angeordneten <a href="Gro%C3%9Fer_Terror_(Sowjetunion)" title="Großer Terror (Sowjetunion)">Großen Terrors</a> verantwortlich. Während der zweiten <a href="Moskauer_Prozesse" title="Moskauer Prozesse">Moskauer Schauprozesse</a> vom 23. bis zum 30.&nbsp;Januar 1937 veröffentlichten sowjetische Zeitungen eine <a href="Propaganda" title="Propaganda">Propagandakampagne</a> zur Steigerung des Massenenthusiasmus und des Hasses gegenüber den „Volksfeinden“. Kurz darauf wurde die <a href="Sippenhaftung" title="Sippenhaftung">Sippenhaft</a> für „Volksfeinde“ eingeführt. Am 5.&nbsp;Juli 1937 erfolgte ein Beschluss des <a href="Politb%C3%BCro_der_Kommunistischen_Partei_der_Sowjetunion" title="Politbüro der Kommunistischen Partei der Sowjetunion">Politbüros</a>, wonach „alle Ehefrauen überführter Vaterlandsverräter, <a href="Trotzkismus" title="Trotzkismus">trotzkistischer</a> Spione, der Inhaftierung in einem <a href="Gulag" title="Gulag">Lager</a> für die Dauer von mindestens fünf bis acht Jahren unterliegen“ und deren Kinder in <a href="Heimerziehung" title="Heimerziehung">Kinderheimen</a> und geschlossenen Internaten unterzubringen waren.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Jeschow wurde am 10.&nbsp;April 1939 selbst als besonders gefährlicher Volksfeind verhaftet und am 4.&nbsp;Februar 1940 <a href="Hinrichtung" title="Hinrichtung">hingerichtet</a>.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Kulakenoperation: Auf der Grundlage des <a href="NKWD-Befehl_Nr._00447" title="NKWD-Befehl Nr. 00447">NKWD-Befehls Nr. 00447</a> vom 30.&nbsp;Juli 1937, auch „Kulakenoperation“ genannt, wurden von August 1937 bis November 1938 insgesamt 800.000 bis 820.000 Personen als <a href="Kulak" title="Kulak">Kulaken</a> verhaftet, davon mindestens 350.000 – eventuell bis zu 445.000 – erschossen, die übrigen in Lager des <a href="Gulag" title="Gulag">Gulag</a> eingewiesen.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Noch vor der „Kulakenoperation“, am 25.&nbsp;Juli 1937, wurde der geheime <a href="NKWD-Befehl_Nr._00439" title="NKWD-Befehl Nr. 00439">NKWD-Befehl Nr. 00439</a> in Kraft gesetzt.
</p><p>Deutsche Operation: Die sogenannte „<a href="Deutsche_Operation_des_NKWD" title="Deutsche Operation des NKWD">Deutsche Operation</a>“ richtete sich gegen <a href="Russlanddeutsche" title="Russlanddeutsche">Sowjetbürger deutscher Abstammung</a>, deutsche Spezialisten, die Anfang der 1930er Jahre in die Sowjetunion gekommen waren, um beim <a href="Sozialismus" title="Sozialismus">sozialistischen</a> Aufbau zu helfen, <a href="Auswanderung" title="Auswanderung">Emigranten</a> aus Deutschland – auch Mitglieder der <a href="Kommunistische_Partei_Deutschlands" title="Kommunistische Partei Deutschlands">Kommunistischen Partei Deutschlands</a> – sowie jeden, der berufliche oder persönliche Beziehungen zu <a href="NS-Staat" title="NS-Staat">Deutschland</a> oder Deutschen unterhielt. Infolge dieses NKWD-Befehls wurden 55.005 Personen verhaftet, 41.898 von ihnen wurden <a href="Erschie%C3%9Fung" title="Erschießung">erschossen</a>, 13.107 zu Lagerhaft von fünf bis zu zehn Jahren verurteilt.
</p><p>Polnische Operation: Aufgrund des NKWD-Befehls Nr.&nbsp;00485 vom 11.&nbsp;August 1937, auch „<a href="Polnische_Operation_des_NKWD" title="Polnische Operation des NKWD">Polnische Operation</a>“ genannt, wurden 143.810 Sowjetbürger <a href="Polen_(Ethnie)" title="Polen (Ethnie)">polnischer Abstammung</a> oder mit polnisch klingenden Namen oder mit Arbeitskontakten oder privaten Verbindungen nach <a href="Zweite_Polnische_Republik" title="Zweite Polnische Republik">Polen</a> verhaftet. 139.885 von ihnen wurden verurteilt, 111.091 erschossen.
</p><p>Japanische Operation: Am 20. September 1937 folgte der NKWD-Befehl Nr.&nbsp;00593 gegen Personen im Zusammenhang mit angeblichen terroristischen Aktivitäten sowie mit Spionage- und Sabotageakten, die von <a href="Japanisches_Kaiserreich" title="Japanisches Kaiserreich">Japan</a> initiiert worden seien. Besonders Sowjetbürger aus <a href="Harbin" title="Harbin">Harbin</a>, das 1932 von <a href="Kaiserlich_Japanische_Armee" title="Kaiserlich Japanische Armee">japanischen Truppen</a> besetzt worden war, gerieten pauschal in den Verdacht, für den japanischen <a href="Nachrichtendienst" title="Nachrichtendienst">Geheimdienst</a> gegen die Sowjetunion tätig zu sein. 46.317 Personen aus diesem Kreis wurden verurteilt, 30.992 davon erschossen.
</p><p>Lettische Operation: Die <a href="Lettische_Operation_des_NKWD" title="Lettische Operation des NKWD">Lettische Operation</a>, angeordnet im NKWD-Rundschreiben Nr.&nbsp;49990 vom 30.&nbsp;November 1937, führte zur Verhaftung von 22.360 Personen <a href="Letten" title="Letten">lettischer Abstammung</a>, von denen 16.573 erschossen wurden.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als letzter „Volksfeind“ in der Geschichte der Sowjetunion wurde <a href="Lawrenti_Beria" title="Lawrenti Beria">Lawrenti Beria</a>, ab 1938 Chef des <a href="Innenministerium_der_UdSSR" title="Innenministerium der UdSSR">NKWD</a>, am 26.&nbsp;Juni 1953 verhaftet und ein halbes Jahr später am 23.&nbsp;Dezember erschossen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bewertung">Bewertung</h3></div>
<p>In seiner Geheimrede <i><a href="%C3%9Cber_den_Personenkult_und_seine_Folgen" title="Über den Personenkult und seine Folgen">Über den Personenkult und seine Folgen</a></i> im Anschluss an den <a href="XX._Parteitag_der_KPdSU" title="XX. Parteitag der KPdSU">XX. Parteitag der KPdSU</a> 1956 bezeichnete <a href="Nikita_Sergejewitsch_Chruschtschow" title="Nikita Sergejewitsch Chruschtschow">Chruschtschow</a> entgegen den historischen Fakten <a href="Josef_Stalin" title="Josef Stalin">Stalin</a> als den ausschließlichen Urheber des Begriffs „Volksfeind“.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der „Bibel“ des Stalinismus <i><a href="Kurzer_Lehrgang_der_Geschichte_der_KPdSU_(B)" title="Kurzer Lehrgang der Geschichte der KPdSU (B)">Kurzer Lehrgang der Geschichte der KPdSU (B)</a></i>, welche nach den Vorgaben und unter Mitwirkung Stalins verfasst wurde, heißt es beispielsweise:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Die Sowjetmacht straft mit fester Hand diesen Abschaum [Trotzkisten, <a href="Grigori_Jewsejewitsch_Sinowjew" title="Grigori Jewsejewitsch Sinowjew">Sinowjewleute</a>] der Menschheit und rechnet schonungslos mit ihm ab, als mit Feinden des Volkes und Verrätern der Heimat.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <cite style="font-style:normal">Geschichte der KPdSU (B) – Kurzer Lehrgang</cite><sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<p>In der <i><a href="Prawda" title="Prawda">Prawda</a></i> und der gesamten <a href="Zensur_in_der_Sowjetunion" title="Zensur in der Sowjetunion">gelenkten Sowjetpresse</a> wurde diese <a href="Ideologie" title="Ideologie">ideologische</a> <a href="Leerformel" title="Leerformel">Leerformel</a> jahrzehntelang variantenreich verbreitet, so dass der Begriff „Volksfeind“ ein Teil des Wortschatzes des „<a href="Homo_sovieticus" title="Homo sovieticus">Homo sovieticus</a>“ wurde.
</p><p>Während des <a href="Kalter_Krieg" title="Kalter Krieg">Kalten Krieges</a> verurteilte das antikommunistische <i>Manifest des <a href="Kongress_f%C3%BCr_kulturelle_Freiheit" title="Kongress für kulturelle Freiheit">Kongresses für kulturelle Freiheit</a></i> im Juni 1950 in <a href="West-Berlin" title="West-Berlin">West-Berlin</a> Tendenzen „in totalitären Staaten“, Abweichler als „Volksfeinde“ oder „sozial unzuverlässige Elemente“ zu verfolgen und zu verurteilen.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Deutsches_Reich">Deutsches Reich</h2></div>
<p>Im <a href="Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Zeit des Nationalsozialismus">Nationalsozialismus</a> wurde der Begriff „Volksfeind“ ebenfalls zur rechtlichen Verfolgung und Bestrafung verschiedener Teile der Gesellschaft verwendet. Im Mittelpunkt dieser Verfolgungen standen <a href="Juden" title="Juden">Juden</a> und <a href="Zigeuner" title="Zigeuner">Zigeuner</a>.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als „Volksfeinde“ galten ferner politische Gegner der <a href="Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei" title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei">NSDAP</a> wie <a href="Kommunismus" title="Kommunismus">Kommunisten</a> und <a href="Sozialdemokratie" title="Sozialdemokratie">Sozialdemokraten</a>. Ebenso konnten auch <a href="Homosexualit%C3%A4t_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Homosexualität in der Zeit des Nationalsozialismus">Homosexuelle</a> als „Volksfeinde“ verfolgt und bestraft werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Russische_Föderation"><span id="Russische_F.C3.B6deration"></span>Russische Föderation</h2></div>
<p><a href="Swetlana_Alexandrowna_Alexijewitsch" title="Swetlana Alexandrowna Alexijewitsch">Swetlana Alexijewitsch</a> erklärte 2014 nach der <a href="Annexion_der_Krim_2014" title="Annexion der Krim 2014">Krim-Annexion</a>: „Das stalinistische Vokabular ist vollständig wiederhergestellt“ und beschrieb, wie jedermann, der nicht jubelte, als Volksfeind galt.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Natalia Gromowa verglich die Verhafteten der 1930er-Jahre mit vom Staat beobachteten <a href="Facebook" title="Facebook">Facebook</a>-Profilen der heutigen Zeit, wenn sie über „das Übliche“ hinausgingen.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wer über den Westen nur schon reden wolle, gelte als Volksfeind, so <i>Jelle Brandt Corstius</i> im Jahr 2015.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Pr%C3%A4sident_Russlands" title="Präsident Russlands">Präsident</a> <a href="Wladimir_Wladimirowitsch_Putin" title="Wladimir Wladimirowitsch Putin">Wladimir Putin</a> hatte schon in seiner ersten Botschaft an das Parlament im Jahr 2000 mitgeteilt, dass privat finanzierte Medien den dringenden Aufbau eines starken Staates behinderten und somit eigentliche „Staatsfeinde“ seien.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Hass, den die <a href="Propaganda_der_Russischen_F%C3%B6deration" title="Propaganda der Russischen Föderation">russische Propaganda</a> mit ihrer Benennung von Volksfeinden generierte, wurde <a href="Propaganda_der_Russischen_F%C3%B6deration#Rezeption_innerhalb_Russlands" title="Propaganda der Russischen Föderation">auch innerhalb Russlands kritisiert</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriffsverwendung_in_der_Kunst">Begriffsverwendung in der Kunst</h2></div>
<ul><li>Besonders bekannt ist der Begriff durch die Verwendung in <a href="Henrik_Ibsen" title="Henrik Ibsen">Henrik Ibsens</a> Theaterstück <i><a href="Ein_Volksfeind" title="Ein Volksfeind">Ein Volksfeind</a></i>.</li>
<li>Der Film <i><a href="Ein_Volksfeind_(1937)" title="Ein Volksfeind (1937)">Ein Volksfeind</a></i> ist eine <a href="Adaption_(Literatur)" title="Adaption (Literatur)">Adaption</a> und Verfälschung des Theaterstücks <i>Ein Volksfeind</i> von Henrik Ibsen im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie.</li>
<li>Von <a href="Danzig_Sergejewitsch_Baldajew" title="Danzig Sergejewitsch Baldajew">Danzig Baldajew</a> stammt eine Serie von Zeichnungen, die die <a href="Folter" title="Folter">Folter</a> und <a href="Hinrichtung" title="Hinrichtung">Hinrichtung</a> von „Volksfeinden“ darstellen.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sprachgebrauch_in_den_USA">Sprachgebrauch in den USA</h2></div>
<p>Im <a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">Englischen</a> hat der Begriff <i>public enemy</i> („Feind der Öffentlichkeit“) hingegen eine etwas andere Bedeutung. Ursprünglich nur im Sinne von Staatsfeind für <a href="Kriminalit%C3%A4t" title="Kriminalität">Schwerkriminelle</a> (<a href="Gangster" title="Gangster">Gangster</a>) verwendet, die eine Gefahr für die öffentliche Ordnung darstellen, ist er selbst in der <a href="McCarthy-%C3%84ra" title="McCarthy-Ära">McCarthy-Ära</a> nicht als Benennung für dessen politische Gegner nachweisbar. <a href="Donald_Trump" title="Donald Trump">Donald Trump</a>, der frühere <a href="Pr%C3%A4sident_der_Vereinigten_Staaten" title="Präsident der Vereinigten Staaten">Präsident der Vereinigten Staaten</a>, gebrauchte den Begriff <i>enemy of the people</i> hingegen mehrfach zur Charakterisierung von Journalisten und Medien, von denen er sich aus seiner Sicht zu kritisch hinterfragt fühlte.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelpersonen">Einzelpersonen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Jugoslawien">Jugoslawien</h3></div>
<p>Im <a href="Sozialistische_F%C3%B6derative_Republik_Jugoslawien" title="Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien">kommunistischen Jugoslawien</a> wurde im Jahr 1958 nach dem plötzlichen Tod des <a href="Serbisch-Orthodoxe_Kirche" title="Serbisch-Orthodoxe Kirche">serbisch-orthodoxen</a> <a href="Patriarch" title="Patriarch">Patriarchen</a> Vikentije (1890–1958) eine Kampagne zur Wahl seines Nachfolgers durchgeführt, bei der drei Kandidaten aufgestellt wurden. Wunschkandidat des Staates war Bischof German (1899–1991, bürgerlicher Name Hranislav Đorić), der schließlich die Wahl zum Patriarchen auch gewann. Ein Gegenkandidat, Bischof Hrizostom, wurde im Laufe der Kampagne als „Volksfeind“ und Freund <a href="Justin_Popovi%C4%87" title="Justin Popović">Justin Popovićs</a> bezeichnet.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Albanien">Albanien</h3></div>
<p><a href="Enver_Hoxha" title="Enver Hoxha">Enver Hoxha</a>, jahrzehntelang der <a href="Diktatur" title="Diktatur">Diktator</a> <a href="Sozialistische_Volksrepublik_Albanien" title="Sozialistische Volksrepublik Albanien">Albaniens</a>, erklärte im Rahmen einer „Säuberungsaktion“ seinen Ministerpräsidenten <a href="Mehmet_Shehu" title="Mehmet Shehu">Mehmet Shehu</a> zum Volksfeind und <a href="Agent_(Nachrichtendienst)" title="Agent (Nachrichtendienst)">Agenten</a> mehrerer Geheimdienste. <a href="Vin%C3%A7enc_Kol%C3%AB_Prennushi" title="Vinçenc Kolë Prennushi">Vinçenc Prennushi</a>, katholischer Erzbischof von <a href="Erzbistum_Tirana-Durr%C3%ABs" title="Erzbistum Tirana-Durrës">Durrës</a>, wurde 1947 durch <a href="Partei_der_Arbeit_Albaniens" title="Partei der Arbeit Albaniens">albanische Kommunisten</a> verhaftet, gefoltert und als Volksfeind zu zwanzig Jahren Gefängnis und Zwangsarbeit verurteilt. Geschwächt durch Folter und Haft starb er 1949 im Gefängnis.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nordkorea">Nordkorea</h3></div>
<p><a href="Jang_Song-thaek" title="Jang Song-thaek">Jang Song-thaek</a> war ein hoher <a href="Nordkorea" title="Nordkorea">nordkoreanischer</a> Politiker. Anfang Dezember 2013 wurde er von seinem Neffen, dem regierenden Diktator <a href="Kim_Jong-un" title="Kim Jong-un">Kim Jong-un</a>, abgesetzt. In der Folge wurden Jang staatsfeindliche Akte, Korruption und <a href="Abh%C3%A4ngigkeit_von_psychoaktiven_Substanzen" title="Abhängigkeit von psychoaktiven Substanzen">Drogenmissbrauch</a> zur Last gelegt.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im <a href="Koreanisches_Zentralfernsehen" title="Koreanisches Zentralfernsehen">Koreanischen Zentralfernsehen</a> wurde gezeigt, wie er während einer Sitzung des <a href="Politb%C3%BCro" title="Politbüro">Politbüros</a> festgenommen wurde. Nach Angaben der nordkoreanischen Medien wurde Jang aus allen Ämtern entfernt, aus der <a href="Partei_der_Arbeit_Koreas" title="Partei der Arbeit Koreas">Partei der Arbeit Koreas</a> ausgeschlossen und am 12.&nbsp;Dezember 2013 hingerichtet.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Volkssch%C3%A4dling" title="Volksschädling">Volksschädling</a></li>
<li><a href="Volksverrat" title="Volksverrat">Volksverrat</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Ralph Ardnassak: <i>Väterchens Misstrauen. Die Welt des Josef Stalin. Zweiter Band: Vom großen Sterben bis zum Krieg.</i> <a href="Neobooks" title="Neobooks">Neobooks</a> Self-Publishing, München 2014, ISBN 978-3-8476-8958-4.</li>
<li>Hermann Bott: <i>Die Volksfeind-Ideologie: Zur Kritik rechtsradikaler Propaganda.</i> Band 18 von Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, De Gruyter 2010, ISBN 3-486-70365-X.</li>
<li><a href="Wilhelm_Kube" title="Wilhelm Kube">Wilhelm Kube</a>: <i>Volksfeind Sozialdemokratie: Rüstzeug im Kampfe fürs Dritte Reich.</i> Buchdruckerei und Verlagsgesellschaft m.b.H. 1930.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Volksfeind" class="extiw external" title="wikt:Volksfeind">Wiktionary: Volksfeind</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_ru&amp;dokument=0003_kad&amp;object=context&amp;st=&amp;l=de"><i>Dekret des Rates der Volkskommissare von der Verhaftung der Führer des Bürgerkrieges gegen die Revolution, 28. November (11. Dezember) 1917.</i></a> In: <i>100(0) Schlüsseldokumente zur russischen und sowjetischen Geschichte.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 12.&nbsp;Januar 2016</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AVolksfeind&amp;rft.title=Dekret+des+Rates+der+Volkskommissare+von+der+Verhaftung+der+F%C3%BChrer+des+B%C3%BCrgerkrieges+gegen+die+Revolution%2C+28.+November+%2811.+Dezember%29+1917&amp;rft.description=Dekret+des+Rates+der+Volkskommissare+von+der+Verhaftung+der+F%C3%BChrer+des+B%C3%BCrgerkrieges+gegen+die+Revolution%2C+28.+November+%2811.+Dezember%29+1917&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.1000dokumente.de%2Findex.html%3Fc%3Ddokument_ru%26dokument%3D0003_kad%26object%3Dcontext%26st%3D%26l%3Dde">&nbsp;</span></li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.1000dokumente.de/index.html/index.html?c=dokument_ru&amp;dokument=0010_trj&amp;object=context&amp;l=de"><i>Beschluss des Politbüros vom 15. und 17. November 1938.</i></a> In: <i>100(0) Schlüsseldokumente zur russischen und sowjetischen Geschichte.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 12.&nbsp;Januar 2016</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AVolksfeind&amp;rft.title=Beschluss+des+Politb%C3%BCros+vom+15.+und+17.+November+1938&amp;rft.description=Beschluss+des+Politb%C3%BCros+vom+15.+und+17.+November+1938&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.1000dokumente.de%2Findex.html%2Findex.html%3Fc%3Ddokument_ru%26dokument%3D0010_trj%26object%3Dcontext%26l%3Dde">&nbsp;</span></li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.memorial.krsk.ru/deu/Dokument/Dok/370909.htm"><i>Volksfeinde erbarmungslos vernichten!</i></a> Zeitungsartikel im „Krasnojarsker Arbeiter“, 9. September 1937. In: <i>Website von <a href="Memorial_(Menschenrechtsorganisation)" title="Memorial (Menschenrechtsorganisation)">Memorial</a>/Krasnojarsk.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 12.&nbsp;Januar 2016</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AVolksfeind&amp;rft.title=Volksfeinde+erbarmungslos+vernichten%21&amp;rft.description=Volksfeinde+erbarmungslos+vernichten%21&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.memorial.krsk.ru%2Fdeu%2FDokument%2FDok%2F370909.htm">&nbsp;</span></li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://taz.de/Verfolgung-in-der-Sowjetunion/!5072043/"><i>Verfolgung in der Sowjetunion – Der große Volksfeind.</i></a> In: <i><a href="Die_Tageszeitung#taz.de" title="Die Tageszeitung">taz.de</a>.</i> 5.&nbsp;März 2013,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 12.&nbsp;Januar 2016</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AVolksfeind&amp;rft.title=Verfolgung+in+der+Sowjetunion+%E2%80%93+Der+gro%C3%9Fe+Volksfeind&amp;rft.description=Verfolgung+in+der+Sowjetunion+%E2%80%93+Der+gro%C3%9Fe+Volksfeind&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Ftaz.de%2FVerfolgung-in-der-Sowjetunion%2F%215072043%2F&amp;rft.date=2013-03-05">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="J%C3%BCrgen_von_Ungern-Sternberg" title="Jürgen von Ungern-Sternberg">Jürgen von Ungern-Sternberg</a>: <i>Hostis.</i> In: <i><a href="Der_Neue_Pauly" title="Der Neue Pauly">Der Neue Pauly</a></i>, Band 5, Stuttgart 1998, Sp. 747 f.; Jürgen von Ungern-Sternberg: <i>Untersuchungen zum spätrepublikanischen Notstandsrecht</i>, München 1970, S. 8.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe dazu Jürgen von Ungern-Sternberg: <i>Untersuchungen zum spätrepublikanischen Notstandsrecht</i>, München 1970, S. 7–20.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe dazu Jürgen von Ungern-Sternberg: <i>Untersuchungen zum spätrepublikanischen Notstandsrecht</i>, München 1970, S. 63–67.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe dazu Jürgen von Ungern-Sternberg: <i>Untersuchungen zum spätrepublikanischen Notstandsrecht</i>, München 1970, S. 74–78.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Eine Liste der republikanischen <i>hostis</i>-Erklärungen bietet Jürgen von Ungern-Sternberg: <i>Untersuchungen zum spätrepublikanischen Notstandsrecht</i>, München 1970, S. 116 f. Anm. 153.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Friedrich Vittinghoff: <i>Der Staatsfeind in der römischen Kaiserzeit</i>, Berlin 1936, S. 87–89, 91–105.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelgeschichte/d-68812762.html">Der Spiegel, 26.&nbsp;Januar 2010</a></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_ru&amp;dokument=0003_kad&amp;object=context&amp;st=&amp;l=de">Dekret des Rates der Volkskommissare vom 28.&nbsp;November (11.&nbsp;Dezember) 1917</a></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.memorial.krsk.ru/deu/Dokument/Ariicles/2007HrBT.htm">Memorial Krasnojarsk: „Der Große Terror“: 1937–1938. Kurz-Chronik</a></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.ch/books?id=ZMsHBAAAQBAJ&amp;pg=PT45&amp;lpg=PT45&amp;dq=Jeschow+VOlksfeind&amp;source=bl&amp;ots=-nbbqUXAEe&amp;sig=KgoZXdgblg1znpLp_nVVVs-4-8M&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjA1dPnifjJAhUFHg8KHUiVBM8Q6AEIJjAC#v=onepage&amp;q=Jeschow%20VOlksfeind&amp;f=false">Ralph Ardnassak: Väterchens Misstrauen. Die Welt des Josef Stalin</a></span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Zur Rhetorik einer allgegenwärtigen Verschwörung siehe Gábor T. Rittersporn: <i>The Omnipresent Conspiracy: On Soviet Imagery of Politics and Social Relations in the 1930s</i>. In: Nick Lampert and Gábor T. Rittersporn (Hrsg.): <i>Stalinism. Its nature and aftermath. Essays in honor of Moshe Lewin</i>. M.E. Sharpe, Armonk, N.Y. 1992, ISBN 0-87332-876-0, S. 101–120.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.ch/books?id=ZMsHBAAAQBAJ&amp;pg=PT31&amp;lpg=PT31&amp;dq=NKWD-Befehl+Nr.+00485&amp;source=bl&amp;ots=-nbbrQ0zEb&amp;sig=DNdNNJnQaA6YMYmIsreJm9zS4TU&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwj8xI7J-_nJAhXFow4KHYr0ACcQ6AEIIzAC#v=onepage&amp;q=NKWD-Befehl%20Nr.%2000485&amp;f=false">Ralph Ardnassak: Väterchens Misstrauen. Die Welt des Josef Stalin</a></span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Martin Hoffmann, Florian Osburg, Horst Schützler: <i>Aufstieg und Zerfall einer Weltmacht. Die Sowjetunion von 1917 bis 1991.</i> Bamberg 1999 [1994], S. 105; Vgl. auch <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.1000dokumente.de/?c=dokument_ru&amp;dokument=0014_ent&amp;object=translation&amp;l=de">Deutsche Übersetzung von Chruschtschows Geheimrede</a></span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (Bolschewiki) – Kuzer Lehrgang, Dietz Verlag, Berlin 1951, S. 411.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_de&amp;dokument=0139_kul&amp;object=translation&amp;st=VOLKSFEIND&amp;l=de">Manifest des Kongresses für kulturelle Freiheit, Berlin, 26. – 30. Juni 1950</a></span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. etwa <a href="Peter_Longerich" title="Peter Longerich">Peter Longerich</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=fu0KaxaiRfMC&amp;pg=PT214&amp;lpg=PT214&amp;dq=%22Wenn+einer+den+Judenstern+tr%C3%A4gt,+so+ist+er+damit+als+Volksfeind+gekennzeichnet%22&amp;source=bl&amp;ots=LNSt9msIj2&amp;sig=tyXxrUBdgLziDNzCAPKN5wL5YaY&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjtpZKmgbrNAhXKECwKHQSUCOgQ6AEIKjAC#v=onepage&amp;q=%22Wenn%20einer%20den%20Judenstern%20tr%C3%A4gt%2C%20so%20ist%20er%20damit%20als%20Volksfeind%20gekennzeichnet%22&amp;f=false"><i>„Davon haben wir nichts gewusst!“. Die Deutschen und die Judenverfolgung 1933–1945</i></a>. Online-Ressource, München 2009 (dort das markierte Zitat).</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/svetlana-alexijewitsch-ueber-putins-russland-12895308.html">Wer nicht jubelt, ist ein Volksfeind</a>, FAZ, 15. April 2014</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.novayagazeta.ru/articles/2018/04/24/76290-natalya-gromova-agentura-eto-i-est-nerv-sistemy">Die Literaturhistorikerin Natalia Gromova: "Die Agentur ist der Nerv des Systems"</a>, Nowaja Gaseta, 24. April 2018</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=bDeppNEYLn4">Grensland: Onder het oppervlak (4/8)</a>, <a href="VPRO" title="VPRO">vpro</a>, 2015, Minute 21.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Margareta Mommsen, Angelika Nussberger: <i>Das System Putin: gelenkte Demokratie und politische Justiz in Russland.</i> Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54790-4, S.&nbsp;47, rezipiert durch <a href="Roger_Blum" title="Roger Blum">Roger Blum</a>, <i>Lautsprecher und Widersprecher: Ein Ansatz zum Vergleich der Mediensysteme.</i> Herbert von Halem, 2014, ISBN 978-3-86962-152-4, S.&nbsp;128, sowie durch <a href="Jerzy_Ma%C4%87k%C3%B3w" title="Jerzy Maćków">Jerzy Maćków</a> (Hrsg.), <i>Autoritarismus in Mittel- und Osteuropa.</i> Springer, Heidelberg 2010, ISBN 978-3-531-91615-6, S.&nbsp;248 und Johannes Schuhmann in: <i>Governance-Strukturen in der regionalen Umweltpolitik Russlands: Verhandlungen zwischen Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.</i> Springer, Heidelberg 2012, ISBN 978-3-531-19560-5, S.&nbsp;60.</span>
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<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>GULag-Zeichnungen.</i> Hrsg. Hans-Peter Böffgen, Thees Klahn und Andrzej Klant. Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-86150-001-9.</span>
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<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Abb. auch im Anhang von: I. W. Dobrowolski (Hrsg.): <i>Schwarzbuch GULAG. Die sowjetischen Konzentrationslager.</i> Leopold Stocker Verlag, Graz 2002, ISBN 3-7020-0975-2, S. 300–312.</span>
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<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mediamatters.org/trumps-war-on-the-press"><i>The Trump Administration’s War On The Press.</i></a> In: <i>MediaMatters.</i> 18. Mai 2017.</span>
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<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.ch/books?id=hhqksdsWdKoC&amp;pg=PA259&amp;lpg=PA259&amp;dq=Volksfeind+Jugoslawien&amp;source=bl&amp;ots=MeQPsfoAa1&amp;sig=MLoKGVOslvWvR3-CcVGZmQDyXXs&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjIgLrMmYTKAhWDeA8KHbuNChMQ6AEIJjAC#v=onepage&amp;q=Volksfeind%20Jugoslawien&amp;f=false">Klaus Buchenau: Orthodoxie und Katholizismus in Jugoslawien 1945–1991. Otto Harrassowitz Verlag, 2004</a></span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/hinrichtung-in-nordkorea-kims-werk-lenins-beitrag-12709747-p2.html">Hinrichtung in Nordkorea – Kims Werk, Lenins Beitrag. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Dezember 2013</a></span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/nordkorea-vorwuerfe-gegen-kim-jong-uns-onkel-chang-song-taek-a-937913.html">Entmachteter Spitzenkader Chang: Nordkorea demütigt Kims Onkel. Spiegel Online, 9.&nbsp;Dezember 2013</a>; <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sueddeutsche.de/politik/oeffentliche-erniedrigung-fernsehen-in-nordkorea-zeigt-festnahme-von-kims-onkel-1.1838945">Fernsehen in Nordkorea zeigt Festnahme von Kims Onkel Süddeutsche Zeitung, 9.&nbsp;Dezember 2013</a></span>
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